Der Weg zu uns

Wenn Sie akut gefährdet sind:


Die Rufnummer 02241/1484934 können Sie Tag und Nacht anrufen.

Wenn Sie einen Platz im Frauenhaus suchen und wir ein Zimmer frei haben, beschreiben wir Ihnen den Weg zu einem Treffpunkt, von dem wir Sie abholen. Aus Sicherheitsgründen ist die Adresse des Frauenhauses nicht öffentlich. Wenn bei uns aktuell kein Platz frei sein sollte, erhalten Sie Auskunft über andere Frauenhäuser und andere Unterstützungsmöglichkeiten über das kostenfreie Hilfetelefon: 08000116016 und im Internet: www.frauen-info-netz.de

Wenn Sie Ihr Weggehen vorbereiten können

Es ist wichtig für Sie, wenn Sie einige Dinge mitbringen können:  

  • Ausweise oder Pässe
  • Krankenversicherungskarten, Impfpass, gelbes Vorsorgeheft der Kinder
  • Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Familienstammbuch
  • Leistungsbescheide, Arbeitspapiere
  • Kindergeldnummer
  • Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Dringend benötigte Medikamente
  • Schulsachen für Schulkinder, Zeugnisse
  • für Babies evtl. spezielle Nahrung für einige Tage
  • Kleidung für 2-3 Wochen
  • persönliche Dinge aus Ihrer Wohnung, die Ihnen lieb und wert sind (Fotos, Schmuck)

Einiges können Sie vielleicht vorher bei einer Vertrauensperson deponieren,um es später zu holen.

Wenn etwas fehlt, unterstützen wir Sie dabei, es wieder zu beschaffen!

Das wichtigste ist Ihre Sicherheit!

An wen richtet sich unser Angebot?

Unser Angebot richtet sich an akut von Gewalt betroffene und bedrohte, Frauen und ihre Kinder. Gewalt kann viele verschiedene Formen haben: physische, psychische, sexualisierte und ökonomische Gewalt sowie Stalking oder Zwangsheirat.

Frauen ab 18 Jahren, mit und ohne Kinder.

Söhne können nur bis zum 12. Lebensjahr aufgenommen werden. Mit der beginnenden Pubertät ist das enge Zusammenleben im Frauenhaus sowohl für den Jungen als auch für die Bewohnerinnen schwierig. Wir können trotzdem eine Lösung finden außerhalb des Hauses und den Kontakt zwischen Mutter und Sohn ermöglichen.

Es gibt Aufnahmekriterien für die Aufnahme in unser Frauenhaus. Diese gewähren eine passgenaue Unterstützung für die Hilfesuchende:

  • akute Gefährdung,
  • Freiwilligkeit,
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  • ein erhöhtes Maß an Selbstständigkeit,was die Bewältigung des eigenen Alltags betrifft.

Das niederschwellige Angebot einer Notunterkunft vermittelt häufig den Eindruck sämtlichen Frauen und ihren Kindern helfen zu können. Dem ist bei weitem nicht so. Wohl wissend, dass häusliche Gewalt gravierende Folgen für die psychische Gesundheit/Stabilität und Wohnsituation hat.

Wir nehmen keine Frauen auf mit:

  •  Chronische/akute psychischer Erkrankung
  • Suchterkrankung
  • Jugendhilfebedarf (eindeutige Schwierigkeiten in der Versorgung der Kinder)
  • Obdachlosigkeit 

Es ist uns bewusst, dass es gerade in diesen Bereichen eine Unterversorgung gibt. Uns sind allerdings auch die Grenzen der Frauenhausarbeit bewusst. Acht Frauen mit zwölf Kindern auf engstem Raum sind mit unseren personellen und räumlichen Ressourcen gerade zu bewältigen. Hier liegt unser Augenmerk. Unsere Bewohnerinnen und die Kinder sollen sich stabilisieren und Selbstverantwortung übernehmen. Sie können nicht  für größere Schädigungen anderer Frauen mit hinzugezogen werden.

Wir verweisen in diesen Fällen auf andere Institutionen. Es braucht dann das entspreche Unterstützungsangebot.

Frauen mit Duldung benötigen eine Zusage der Herkunftsgemeinde über die Kostenübernahme.

Die Aufnahme ins Frauen- und Kinderschutzhaus erfolgt zunächst unter Vorbehalt. In einer 14- tägigen Clearingphase wird überprüft, ob unser Angebot das Richtige für den Bedarf der Frau oder der Familie ist. Möglicherweise muss eine andere Fachstelle gefunden werden.

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